LaserBank.de
Baubericht: Tarm ILDA DMX Laserbank Converter
Moderatoren: nohoe, lightwave, adminoli
-
- Beiträge: 1004
- Registriert: Do 15 Mär, 2007 3:58 pm
- Do you already have Laser-Equipment?: Ar-Ion, Ar/Kr-Ion, DPSS, Diode. All what Tarm has ever supplied.
- Wohnort: Frankfurt/Main
- Kontaktdaten:
Baubericht: Tarm ILDA DMX Laserbank Converter
Hi @ll,
hier ist der Baubericht meines TARM ILDA/DMX Converters, dieser setzt Signale im TARM oder Lasermedia Format in ein normgerechtes differentielles ILDA Signal um.
Der Converter passt zu meinem TARM Umbau http://laserfreak.net/forum/viewtopic.php?f=43&t=57758
Es wird nicht nur der aus der TTL Zeit stammende Logoshutter (Analogfading) umgesetzt, sondern auch das Blanking Signal ausgewertet und zu einem analogen RGB ILDA Signal integriert. Das Eingangssignal wird über den damals üblichen DB-9 Stecker eingespeist.
Die RGB Signale liegen auf dem 9-Pol Stecker in invertierter Form an, das Blanking Signal muss auf 0V liegen damit die Laserausgabe freigegeben wird, der Logoshutter hingegen muß dazu auf 5V liegen.
Die durchweg analoge Signalverarbeitung erfolgt durch 10 Op-Amps auf einer stark modifizierten Farbmischer Platine.
Bei TARM wird die Bank über einen 37poligen D-Sub Stecker angesteuert, die Signalpegel für die Beams liegen bei 5 Volt, die Motoren können mit +/-5V angesteuert werden (Rechts- / Linkslauf), was aber nicht unterstützt wird.
Die Laserbanken aus der Gaslaserzeit waren mit einer Colorbox ausgestattet, in der sich 3 Stück GM20 OpenLoop Scanner befanden, diese waren mit 3 Dichros für Gelb, Magenta und Cyan bestückt. Wollte man beispielsweise die Farbe "Rot" ausgeben, so wurde der gelbe und der magenta Dichro ausgewählt.
Heutzutage verwendet man in der Regel Diodenmodule im RGB Standard, man muß also die CMY Signale durch Invertierung in RGB Signale umwandeln. Ausserdem sollte das RGB Modul nur aktiviert werden, wenn auch tatsächlich ein Beamkanal angesteuert wird, es muß also eine Art Blanking aus einem (Dioden-) Oder Gatter generiert werden. Den Signalinverter und das Beamblanking habe ich analog mit Op-Amps realisiert. Die meisten Shows nutzen zwar nur 0/1 Signale, aber der Converter setzt trotzdem die Signale in 8-Bit DMX Werte mit 256 Stufen um.
Da ich nicht nur Signale im alten Standard sondern auch RGB Signale konvertieren möchte, gibt es jeweils einen getrennten Umschalter von RGB auf CMY für den Scanner und die Beams.
Weiterhin gibt es vielfältige Möglichkeiten manuell ins Geschehen einzugreifen, so kann man beispielsweise die Motoren fest auf halbe Drehzahl einstellen, den Lumia Effekt aktivieren, den Beamshutter stufenlos regulieren, den Logoshutter öffnen oder die Faserprojektoren aktivieren. Es gibt insgesamt 3 Modi für die Satellitenansteuerung der ehemaligen Fiberprojektoren, die durch RGB Projektoren ersetzt werden können. Das ist nötig, weil es verschiedene Laserbank Modelle gegeben hat, und es dadurch unterschiedliche Shows gibt.
Es ist noch ein LPS Mode vorhanden, womit man Shows im LPS Standard ebenfalls anpassen kann.
Bei der Gelegenheit habe ich der "Box" im Recyclinggehäuse auch noch LEDs für jeden Kanal spendiert.
Die Banksingnale werden nach der Aufbereitung mit einem DMX Multiplexer in ein 32 Kanal DMX-512 Signal umgewandelt.
Als Signalquelle eignen sich alle Controller im TARM/Lasermedia Standard, also z.B. das Tascam DA-88 Vidal-2, der legendäre ZAP Rechner, der TARM KeyDesk Controller, der T1/T2 Beamcontroller, auch können Vidal-1 oder Vidal-3 Signale neu codiert werden. Einen Adapter für den LPS LC5/LC7 Controller gibt es ebenfalls.
Es werden am Ausgang KeyDesk-3 konforme DMX Adressen erzeugt.
Der Hauptgrund für den Bau des Converters bestand darin, dass ich meine Vidal-2 Hi8 Kassettensammlung auf Festplatte archivieren möchte. Man weiß leider nicht, wie lange das Bandmaterial hält, auch sind die Tascam Recorder mechanisch recht anfällig.
Die Ausgangssignale des Converters werden in 8 Digitalsignale gewandelt (X, Y, G, B, R, DMX, Audio-L, Audio-R) und per TOSLink auf einen Harddisk-Recorder übertragen. Als Ergebnis erhält man dann vier 2-Kanal WAV-Files im 48kHz/16-Bit Format, diese lassen sich dann mit einer entsprechenden ILDA/DMX Ausgabehardware jederzeit verlustfrei abspielen
Falls jemand seine seltenen Shows konvertieren und konservieren möchte, kann er sich gerne an mich wenden.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hier ist ein YouTube Video im Betrieb mit der Laserbank:
https://www.youtube.com/watch?v=Ty_ELorMq3s
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
und hier sind die Bilder vom Bau:
LG
Mike
...
hier ist der Baubericht meines TARM ILDA/DMX Converters, dieser setzt Signale im TARM oder Lasermedia Format in ein normgerechtes differentielles ILDA Signal um.
Der Converter passt zu meinem TARM Umbau http://laserfreak.net/forum/viewtopic.php?f=43&t=57758
Es wird nicht nur der aus der TTL Zeit stammende Logoshutter (Analogfading) umgesetzt, sondern auch das Blanking Signal ausgewertet und zu einem analogen RGB ILDA Signal integriert. Das Eingangssignal wird über den damals üblichen DB-9 Stecker eingespeist.
Die RGB Signale liegen auf dem 9-Pol Stecker in invertierter Form an, das Blanking Signal muss auf 0V liegen damit die Laserausgabe freigegeben wird, der Logoshutter hingegen muß dazu auf 5V liegen.
Die durchweg analoge Signalverarbeitung erfolgt durch 10 Op-Amps auf einer stark modifizierten Farbmischer Platine.
Bei TARM wird die Bank über einen 37poligen D-Sub Stecker angesteuert, die Signalpegel für die Beams liegen bei 5 Volt, die Motoren können mit +/-5V angesteuert werden (Rechts- / Linkslauf), was aber nicht unterstützt wird.
Die Laserbanken aus der Gaslaserzeit waren mit einer Colorbox ausgestattet, in der sich 3 Stück GM20 OpenLoop Scanner befanden, diese waren mit 3 Dichros für Gelb, Magenta und Cyan bestückt. Wollte man beispielsweise die Farbe "Rot" ausgeben, so wurde der gelbe und der magenta Dichro ausgewählt.
Heutzutage verwendet man in der Regel Diodenmodule im RGB Standard, man muß also die CMY Signale durch Invertierung in RGB Signale umwandeln. Ausserdem sollte das RGB Modul nur aktiviert werden, wenn auch tatsächlich ein Beamkanal angesteuert wird, es muß also eine Art Blanking aus einem (Dioden-) Oder Gatter generiert werden. Den Signalinverter und das Beamblanking habe ich analog mit Op-Amps realisiert. Die meisten Shows nutzen zwar nur 0/1 Signale, aber der Converter setzt trotzdem die Signale in 8-Bit DMX Werte mit 256 Stufen um.
Da ich nicht nur Signale im alten Standard sondern auch RGB Signale konvertieren möchte, gibt es jeweils einen getrennten Umschalter von RGB auf CMY für den Scanner und die Beams.
Weiterhin gibt es vielfältige Möglichkeiten manuell ins Geschehen einzugreifen, so kann man beispielsweise die Motoren fest auf halbe Drehzahl einstellen, den Lumia Effekt aktivieren, den Beamshutter stufenlos regulieren, den Logoshutter öffnen oder die Faserprojektoren aktivieren. Es gibt insgesamt 3 Modi für die Satellitenansteuerung der ehemaligen Fiberprojektoren, die durch RGB Projektoren ersetzt werden können. Das ist nötig, weil es verschiedene Laserbank Modelle gegeben hat, und es dadurch unterschiedliche Shows gibt.
Es ist noch ein LPS Mode vorhanden, womit man Shows im LPS Standard ebenfalls anpassen kann.
Bei der Gelegenheit habe ich der "Box" im Recyclinggehäuse auch noch LEDs für jeden Kanal spendiert.
Die Banksingnale werden nach der Aufbereitung mit einem DMX Multiplexer in ein 32 Kanal DMX-512 Signal umgewandelt.
Als Signalquelle eignen sich alle Controller im TARM/Lasermedia Standard, also z.B. das Tascam DA-88 Vidal-2, der legendäre ZAP Rechner, der TARM KeyDesk Controller, der T1/T2 Beamcontroller, auch können Vidal-1 oder Vidal-3 Signale neu codiert werden. Einen Adapter für den LPS LC5/LC7 Controller gibt es ebenfalls.
Es werden am Ausgang KeyDesk-3 konforme DMX Adressen erzeugt.
Der Hauptgrund für den Bau des Converters bestand darin, dass ich meine Vidal-2 Hi8 Kassettensammlung auf Festplatte archivieren möchte. Man weiß leider nicht, wie lange das Bandmaterial hält, auch sind die Tascam Recorder mechanisch recht anfällig.
Die Ausgangssignale des Converters werden in 8 Digitalsignale gewandelt (X, Y, G, B, R, DMX, Audio-L, Audio-R) und per TOSLink auf einen Harddisk-Recorder übertragen. Als Ergebnis erhält man dann vier 2-Kanal WAV-Files im 48kHz/16-Bit Format, diese lassen sich dann mit einer entsprechenden ILDA/DMX Ausgabehardware jederzeit verlustfrei abspielen

Falls jemand seine seltenen Shows konvertieren und konservieren möchte, kann er sich gerne an mich wenden.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hier ist ein YouTube Video im Betrieb mit der Laserbank:
https://www.youtube.com/watch?v=Ty_ELorMq3s
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
und hier sind die Bilder vom Bau:
LG
Mike
...
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: guido, laserbank, scharwe und 4 Gäste